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Dienstag, 02 Mai 2023

Kaffeemythen bei Jahresversammlung

Die Kaffeerösterei Caroma in Völs am Schlern bot am 20. April Kulisse für die heurige Jahresversammlung der Bäuerinnen-Dienstleisterinnen der Marke „Südtiroler Bäuerinnen. Aus unserer Hand“ und Anbieter und Anbieterinnen für Schule am Bauernhof.

Jahresrückblick und -vorschau

2022 war ein Jahr, in dem viele Events und Veranstaltungen wieder in normalen Rahmen stattfinden konnten. So waren die Bäuerinnen-Dienstleisterinnen auf dem Kinderfestival, dem Milchfestival, dem Krapfenfest, dem Apfelfesta und dem Erntedankfest unterwegs und waren Teil der Biolife- und Tipworld-Messe. Über 40 Cateringanfragen gingen im Büro der Südtiroler Bäuerinnenorganisation ein. 13 Bäuerinnen schlossen die Ausbildung zur Anbieterin der Bäuerinnen-Brotzeit ab. Es fand eine Lehrfahrt statt und zwei Weiterbildungen zu Schule am Bauernhof. Es werden verschiedene Projekte geplant, so soll unter anderem eine neue Schul- und Dienstleistungsbroschüre entstehen (2024) und ein Imagefilm zu Schule am Bauernhof. Im Bezug auf die Öffentlichkeitsarbeit kommt zu den Kooperationen mit Zeitschriften wie der Südtiroler Frau und dem Südtiroler Landwirt die Zusammenarbeit mit der Fis (Familie in Südtirol) und der Schützenzeitung neu hinzukommen, hier werden jeweils Rezepte gedruckt.

Bäuerinnen und Bauern machen Schule

Die Schulprojekte haben nach den Absagen in Corona Jahren wieder einen Aufschwung erlebt: Rekordzahlen gab es beim Apfel- und Milchschulprojekt, insgesamt wurden fast 9.000 Schülerinnen und Schüler von einer Milch- oder Apfelbäuerin besucht. Das Projekt, welches von der IDM Südtirol koordiniert wird, findet großen Anklang: „Die Bäuerinnen wissen es, die Kinder zu begeistern“, stellte Antonia Widmann fest, Mitarbeiterin der IDM, welche auch bei der Versammlung anwesend war. „Wir suchen weiterhin nach Milchbotschafterinnen“, so Widmann, „Vor allem in den großen Städten wie Bozen und Meran wird es immer schwieriger, die Projekte auf die aktiven Milchbäuerinnen aufzuteilen – und es sind jährlich mehr Anmeldungen zu verzeichnen.“

Die Initiative „Mit Bäuerinnen wertvolle Lebensmittel erleben“ wird für zwei Jahre verlängert. 20 Projekte werden jährlich finanziert, bei welchem ausgebildete Bäuerinnen 20 Stunden mit derselben Klasse verbringen. Die Kinder lernen den richtigen Umgang mit Lebensmitteln, backen Brot und bereiten selbst einfache Gerichte zu. 350 Schülerinnen und Schüler kommen heuer in den Genuss der Initiative, welche von der Pädagogischen Abteilung koordiniert wird. Über 3.000 Schülerinnen und Schüler besuchten im Jahr 2022 einen zertifizierten „Schule am Bauernhof“-Besuch. Dieses Projekt wird von der Abteilung Landwirtschaft mitfinanziert. Es wird nach einfacheren Wegen für die Abwicklung gesucht, denn der bürokratische Aufwand pro Besuch ist groß. Erfolg hatte dieses Jahr wieder das Gewinnspiel „Schule am Bauernhof“, ein Wettbewerb, bei welchem 35 Grund- und Mittelschul-Klassen teilnahmen und Briefe und Videos zum Thema „Tagesablauf einer bäuerlichen Familie“ einsendeten. Einige Klassen wurden prämiert und gewannen einen Besuch am Bauernhof.

Bestätigung der Arbeitsgruppen-Vertreterinnen

Die Arbeitsgruppen-Vertreter und Vertreterinnen der verschiedenen Bereiche des Dienstleistungsportales wurden vom Landesbäuerinnenrat wiederbestätigt: Für die Referentinnen für Dekorations- und Backkurse Frieda Luggin, für die Anbieterinnen für die Bäuerinnen-Brotzeit Brigitte Zöschg und Jolanda Hinteregger, für die Botschafterinnen für die bäuerlichen Produkte Gerti Auer und Paula Lantschner, für die Anbieterinnen für Hof- und Gartenführungen Elisabeth Pircher und Katherine Mittermair und für die Anbieter für Schule am Bauernhof Fabian Plattner und Gottfried Nagler. Als neue Arbeitsgruppenvertreterin der Referentinnen für Koch- und Backkurse übernimmt Sabina Waibl für Brunhilde Mair, welche aus Zeitgründen die Funktion niederlegt. Für vier Jahre lang bleiben die Arbeitsgruppenvertreter/innen im Amt. Wir danken den AG-Vertreter/innen für ihren Einsatz!

Kaffeemythen aufgedeckt

Was ist das eigentlich für Kaffee, den wir tagtäglich konsumieren? Woher kommen die Kaffeebohnen, wie werden sie angebaut, wie die Pulvermischungen hergestellt? Darüber zerbrechen sich die allerwenigsten den Kopf. Kaffeesommelier Fabian Astenwald räumte mit vielen Kaffeemythen auf. Auf einer Packung Pulverkaffee müssen keine Angaben gemacht werden – dabei gibt es unzählige Kaffeesorten die auf einer Höhe bis zu 2.000 m wachsen und je nach Gebiet eine unterschiedliche Qualität aufweisen. Die Einteilung in Arabica und Robusta ist wie der Unterschied von Weiß- und Rotwein – dahinter stehen Tausende von Sorten. Interessiert lernten die Bäuerinnen am 20. April den Kaffeeanbau kennen, eine Kultur, die bei uns in Europa nicht wächst, aber in vielen Ländern einen großen Teil der heimischen Landwirtschaft ausmacht. Astenwald deckte viele Kaffeemythen auf, erklärte, warum der Kaffee, den wir in Italien trinken, nicht unbedingt der Beste ist und warum es bessere Zubereitungsmethoden als eine Mokkakanne gibt.

Die Versammlung klang bei einem Umtrunk mit einem Buffet von Anbieterin für Bäuerinnen-Brotzeit Irmgard Senn aus.

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